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DANIEL ISSA

 

Geboren in Brasilien, absolvierte der Tenor Daniel Issa zunächst ein Architekturstudium an der Universität von São Paulo, ehe er in die Schweiz übersiedelte, um sich an der Schola Cantorum Basiliensis und der Musikhochschule Luzern zum Sänger ausbilden zu lassen. Auf der Opernbühne war Daniel Issa u.a. am Opernhaus Zürich (Holligers «Lunea» und Lachenmanns «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»), am Theater Basel (Purcells «The Fairy Queen», Charpentiers «Medée» und Nonos «Al Gran Sole Carico d’Amore»), am Theater Biel-Solothurn (Bellinis «Sonnambula»), am Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth (Jaquet de La Guerres «Céphale et Procris») und beim Festival di Musica Antica di Salerno (Orlandinis «Il Marito Giocatore») zu erleben, aber auch in zeitgenössischen Werken wie «Un Tango pour Monsieur Lautrec» von Jorge Zulueta beim Festival Stand’été in Moutier oder «Mord im Sankt Johann» von Andreas Pflüger. Seine Tätigkeit als Konzertsänger führte in durch viele europäische Länder, nach Brasilien und China; dabei interpretierte er ein Repertoire, das von Monteverdis Marienvesper und den bachschen Passionen bis zu Strawinskys «Les Noches» reicht. Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

 

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