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ORIGEN ERHÄLT DEN WAKKERPREIS 2018

 

Riom, ein kleines Bündner Dorf in der kürzlich fusionierten Gemeinde Surses, kennt dieselben Herausforderungen wie andere Ortschaften in den Randregionen der Schweiz: In den letzten Jahren wurden Schul und Gemeindehaus überflüssig, Wohnhäuser sind unbewohnt und Ställe werden nicht mehr gebraucht, weil es kaum mehr Bauern gibt.

 

Die Frage der adäquaten Um- oder Weiternutzung des Baubestandes ist zur bestimmenden Herausforderung der Ortsentwicklung geworden. Im Gegensatz zu anderen Ortschaften wurde in Riom der heutige Leerstand als Chance für die Zukunft entdeckt. Der Impulsgeber ist die 2006 ins Leben gerufene Nova Fundaziun Origen, die fernab der städtischen Zentren einen Theaterbetrieb und ein Festival von national Bedeutung und internationalem Ruf aufgebaut hat.

 

Origen lässt sich mit Ursprung übersetzen. Der Name ist Programm: Origen schöpft mit kreativer Kraft aus dem Reichtum der regionalen Kultur und setzt sie mit der Gegenwart in Beziehung. Dies gilt nicht nur für das Theaterschaffen, sondern gleichermassen für den Umgang mit der vorhandenen Baukultur in Riom. Anstatt für die wachsende Institution einen Theatertempel zu planen, wurde der bauliche Bestand geprüft. So entstanden erste Projekte in der imposanten Burg, welche zum Sommertheater umgebaut wurde . Weitere Umnutzungen wie diejenige des Stalls Clavadeira und der Villa Carisch folgten nach und nach. Eine klare Strategie skizziert die weiteren Pläne.

 

Im Kulturerbejahr 2018 würdigt der Schweizer Heimatschutz die Nova Fundaziun Origen mit dem Wakkerpreis. Die Auszeichnung geht damit ausnahmsweise nicht an eine Gemeinde, sondern an eine Kulturinstitution, die im Wissen um den Wert der Vergangenheit einem Dorf neue Impulse gibt und Perspektiven für eine stolze Zukunft eröffnet.

 

Der Wakkerpreis bedeutet für Origen Ansporn und Ermutigung

 

Die Nova Fundaziun Origen erhält den Wakkerpreis 2018. Intendant Giovanni Netzer freut sich: "Wir sind sehr dankbar für diese Anerkennung und möchten uns keinesfalls nur auf den Lorbeeren ausruhen. Der Wakkerpreis ist für uns ein Ansporn und Ermutigug, den bisherigen Weg weiter zu verfolgen und eine modellhafte Entwicklung in Riom voranzutreiben."

 

Anlässlich der Auszeichnung präsentiert Giovanni Netzer das Entwicklungsprojekt "Malancuneia". Mit dem Projekt soll das Dorf Riom aufleben.


Entwicklungsprojekt "Malancuneia"

Medienmitteilung zum Wakkerpreis 2018

Website des Wakkerpreises 2018

Medienspiegel